Bayern 2 sprach über Bye Bye Lolita
Ruckpaul liest die Figur Lolita also als Metapher, als Stellvertreterin für viele Frauren. Zugleich erählt Ruckpaul konsequent an Nabokovs Roman entlang die Erlebnisse der Lolita aus deren Perspektive.
Susanne Brandl, Bayern 2, 13. Juli

Lea Ruckpaul, Voland & Quist
Bye Bye Lolita
EUR 24,00
Verlag Voland & Quist
ISBN: 9783863914226 📋
Dolores Haze – die Lolita aus Vladimir Nabokovs gleichnamigem Roman – ist vom Mädchen zur Frau geworden. Mit Ende dreißig blickt sie zurück auf ihr beschädigtes Leben und fragt sich, wie sie die geworden ist, die sie heute ist. Lea Ruckpaul erzählt in ihrem Debütroman von einer Überlebenden, die sich freischreibt und die um keinen Preis ein Opfer sein will. „Bye Bye Lolita“ ist der wütende Abgesang auf ein Klischee, welches das Bild von jungen Frauen bis heute prägt – und auf die Machtverhältnisse, die das ermöglichen. Ein Roman über das größte Missverständnis der Literaturgeschichte.
