Bildökologie in der taz besprochen
Ob in seine einzelnen Bestandteile zerlegt oder zusammengerechnet - der ökologische Fußabdruck unseres digitalen Alltags ist verblüffend groß. Das zeigt Michael Klipphahn-Karge in seinem Essay Bildökologie detailliert auf.
Till Schmidt, taz, 24. Januar

Michael Klipphahn-Karge
Bildökologie
EUR 12,00
Wagenbach, K
ISBN: 9783803137630 📋
Herstellung und Verbreitung digitaler Bilder sind keine saubere Sache. Etwa hundert Rohstoffe sind nötig, um ein Smartphone zu produzieren. Der Abbau dieser Metalle, Mineralien und fossilen Energieträger führt zu massiven CO2-Emissionen und zerstört ganze Ökosysteme – ebenso wie die unsichtbare Infrastruktur aus Unterseekabeln und Serverfarmen. Anschaulich legt Michael Klipphahn-Karge die desaströsen ökologischen Folgen digitaler Bildökonomien frei: Was kostet es den Planeten, wenn er täglich fünf Milliarden Mal mit dem Smartphone fotografiert wird?
