Buchkultur besprach Der 11. September
Aus der Verschränkung persönlicher Erfahrungen und weltgeschichtlicher Ereignisse entwickelt Menasse eine ebenso präzise wie zeitlose Reflexion darüber, wie kollektive Erinnerung entsteht und welchen Anteil die mediale Vermittlung und die Macht der Bilder daran haben.
Barbara Seidl-Reutz, Buchkultur, 21. August

Robert Menasse, Ewout van der Knaap
Der 11. September. Überblendungen
EUR 18,00
Literaturverlag Droschl
ISBN: 9783990592144 📋
Im September 2026 jähren sich die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York zum 25. Mal. In Reaktion auf dieses weltgeschichtliche Ereignis, das vor allem durch die mediale Vereinnahmung eine globalisierte Gefühlsreaktion auslöste, schrieb Robert Menasse ein paar Monate später einen Essay über das Attentat als kollektives »Schock-, Welt- und Medienereignis« und setzte es mit der prägenden kindlichen Erfahrung, als John F. Kennedy ermordet wurde, und mit der Erinnerung an die Ermordung des chilenischen Präsidenten Allende am 11. September 1973 in Beziehung. Wie wird eine kollektive …
