Gavdos besprochen
(…) die abenteuerliche Recherche des Journalisten über die Gruppe der unsterblichen “Pythagoräer” ist spannend, die Berichte über seine Krankheit sind herzzerreißend, und die vielen Verweise auf die “Odyssee” sind angenehm und intelligent. (…) Es macht Spaß, das Buch zu lesen; das bisschen Lebenszeit, das man für die Lektüre braucht, ist gut investiert.
Roland Meyer-Arlt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19. September
Tomer Dotan-Dreyfus bekennt, er sei vor einigen Jahren nach Gavdos gereist, um sich ein Bild zu machen. Der aus den Eindrücken hervorgegangene Roman ist eine Spekulation über Liebe und Vergänglichkeit, im Geiste von Milan Kundera oder Gabriel García Márquez. (…) Gavdos ist ein durchaus unterhaltsamer Roman.
Maximilian Mengeringhaus, Deutschlandfunk, 18. September

Tomer Dotan-Dreyfus
Gavdos
EUR 24,00
Verlag Voland & Quist
ISBN: 9783863914158 📋
Auf der griechischen Insel Gavdos hat sich eine Kommune von russischen Naturwissenschaftlern angesiedelt: die Pythagoräer. Man erzählt sich, sie hätten Tschernobyl überlebt — und seien deshalb von der eigenen Unsterblichkeit überzeugt. Der Journalist Gilad wittert eine gute Geschichte und reist auf die Insel, um mehr über die geheimnisvolle Gruppe zu erfahren. In einer kargen Landschaft zwischen verlassenen Bergdörfern und dem Meer begegnet Gilad der mysteriösen Opernsängerin Elina, einem orthodoxen Priester, einem deutschen Avantgarde-Dichter, erleuchteten Kommunen-Mitgliedern — und …
