Geiseln des Kapitals von Junge Welt besprochen
Phil A. Neel betrachtet die Welt als Geograph, analysiert sie als Marxist, handelt in ihr als Kommunist und schreibt über sie, als wäre er ein Dichter. Das Ergebnis sind Texte von eigenwilliger Schönheit, scharfsinnig, minutiös, drastisch, fesselnd, ganz in den stilistischen und analytischen Fußstapfen von Marx selbst.
Barbara Eisenmann, Junge Welt, 7. Oktober

Phil A. Neel, Hendrik Burfeind (Übersetzung), Dennis Büscher-Ulbrich (Übersetzung), Christian Huck (Übersetzung), LJ Jeschke (Übersetzung), Marlon Lieber (Übersetzung), Jen Sicka (Übersetzung)
Geiseln des Kapitals
Zur Geografie der Krise
EUR 22,00
Edition Nautilus GmbH
ISBN: 9783960545170 📋
Arbeit – das ist die Mathematik von Fleisch in Bewegung, schreibt der kommunistische Geograf Phil A. Neel und macht sich daran, die schweißtreibende Tätigkeit in den riesigen Logistikzentren der US-amerikanischen Warenwirtschaft, in denen er selbst gearbeitet hat, kleinteilig aufzuschlüsseln: Verausgabte Kalorien pro Schicht werden mit dem Durchschnittslohn in Verbindung gesetzt, dieser wiederum umgerechnet in die Einheit des erschwinglichsten und verfügbarsten Energielieferanten – des Big Macs. In der kapitalistischen Verelendung reduziert sich alles aufs Wesentliche, und mehr als die …
