Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung für Alhierd Bacharevič
Für seinen Roman Europas Hunde wurde der belarussische Autor Alhierd Bacharevič mit dem diesjährigen Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet.
Die wilde Mischung aus Politthriller, Epos, Abenteuergeschichte, Satire und Märchen verknüpft Bezugspunkte, die von James Joyce, Jonathan Swift, Selma Lagerlöf und Joseph Brodsky bis zu Alexander Puschkin, Vladimir Nabokov und Paul Celan reichen. Ein verschrobener Müßiggänger tritt als Erfinder einer utopischen Sprache auf, ein furchtloser Junge geht einer Spionin zur Hand und findet wie Nils Holgersson unter den Flügeln einer Graugans Zuflucht, die Heilkräfte eines vertrockneten Mütterleins sind im gesamten diktatorischen Hyper-Staat gefragt. Leidenschaftlicher kann man von Europa und seinen Abgründen nicht erzählen.
aus der Jurybegründung
Alhierd Bacharević, Thomas Weiler (Übersetzung)
Europas Hunde
EUR 36,00
Verlag Voland & Quist
ISBN: 9783863913151 📋
Verschrobene Gestalten bevölkern diesen "totalen Roman": einsame Sucher, fiebrige Träumer, verkrachte Existenzen, geborene Eskapisten. Da ist Maŭčun, der Junge, der davon träumt mit seiner geliebten Gans gen Westen zu fliegen, bis ihm eine junge Spionin vom Himmel vor die Füße fällt. Der Tote im Berliner Rosengarten, dessen rätselhafte Spuren den Ermittler Teresius Skima durch ein Netzwerk von Buchhandlungen in ganz Europa zu einem abgeschotteten Superstaat führen. Oder Oleg Olegowitsch, ein Misanthrop aus Minsk, der den Sprachen abgeschworen hat und eine neue erfindet: Balbuta. Seine geheime …