Süddeutsche besprach Paranoia in Hollywood
Paranoia in Hollywood muss gelobt werden, sehr heftig sogar, für die Recherche und die Konstruktion, für all die wunderbaren Details, die der Autor in den Archiven von Los Angeles gefunden hat. Und dafür, wie er seinen gigantischen Cast, sein scheinbar unübersehbares Personal und dessen Handlungen und Erfahrungen nach dem Prinzip der Gleichzeitigkeit gliedert.
Claudius Seidl, Süddeutsche Zeitung, 6. Mai

Jan Jekal
Paranoia in Hollywood
Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941–1953
EUR 28,00
Matthes & Seitz Berlin
ISBN: 9783751821032 📋
Santa Monica, Pacific Palisades oder Beverly Hills – das sind die klingenden Namen des kalifornischen Idylls, in dem sie Zuflucht gefunden haben: Filmemacher und Schauspieler, Schriftsteller und Intellektuelle, die in den 1930er- und 1940er-Jahren vor den Nazis aus Europa fliehen mussten. Sie bilden eine Solidargemeinschaft der Exilierten: Bertolt Brecht, Helene Weigel und Hanns Eisler, Billy Wilder und Vicki Baum, Fritz Lang und William Wyler, Thomas und Heinrich Mann. Wer in Berlin, Wien oder Prag einen Namen hatte, folgte dem Ruf der boomenden Filmindustrie Hollywoods. Doch dieses …
