Süddeutsche Zeitung schrieb über Volha Hapeyeva
Die belarussische Schriftstellerin, Linguistin, Übersetzerin und Künstlerin ist aus Furcht vor Repressionen vor sechs Jahren nciht in ihr Heimatland zurückgekehrt, seit zwei Jahren lebt sie in München. Und ist nun die erste Stipendiatin eines neu geschaffenen Thomas-Mann-Stipendiums des Freistaats Bayern.
Antje Weber, Süddeutsche Zeitung, 2. November

Volha Hapeyeva
Wörterbuch einer Nomadin
EUR 24,00
Literaturverlag Droschl
ISBN: 9783990591994 📋
Volha Hapeyeva legt ein ebenso poetisches wie persönliches und politisches »Wörterbuch« über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus, Deutschland, Kreta und Japan vor. Einzelne, vermeintlich unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk- und Erfahrungswelten. So ist der gedankliche Weg von »sad« (Ziergarten) und »harod« (Nutz- oder Gemüsegarten) zum Garten Eden, zu Stadt- und Staatsgrenzen nicht weit – und schon stehen wir vor den Fragen: Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt? Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen Teil unseres Lebens? …
