taz besprach Seemannslied
In seinem vorletzten Roman versucht sich Kesey an dramaturgischem und sprachlichem Maximalismus, schließlich wird hier von nichts Geringerem erzählt als dem Ende der Welt, dem finalen Untergang einer von Vergnügungssucht und Indolenz zersetzten und sich selbst verzehrenden Zivilisation.
Yannick Walter, taz, 10. März

Ken Kesey, Milena Adam (Übersetzung), Volker Weidermann
Seemannslied
Roman | Vom Autor von ›Einer flog über das Kuckucksnest‹
EUR 38,00
März Verlag
ISBN: 9783755000556 📋
Ein Ereignis: Keseys großer prophetischer Roman nun erstmals in deutscher Übersetzung! Wir befinden uns im Fischerörtchen Kuinak, Alaska, und geografisch wie zeitlich am Ende der Welt. Das Wetter schlägt unerwartet und lebensbedrohlich von einem Extrem ins andere, der Lachs wird knapp, diverse Weltuntergangspriester verkünden: »Diesmal wirklich!«, und auch sonst scheint sich in Kuinak eine Katastrophe nach der nächsten anzubahnen. Als eine Filmcrew aus Hollywood mit einer gigantischen Luxusyacht im Hafen aufkreuzt und Kuinak in eine Filmkulisse verwandeln will, wird alles auf den Kopf …
