taz rezensierte Der Gräber
Diese drei Sinnebenen verschachtelt der in Vorausschauen und Rückblicken komponierte Roman in wechselnden sprachlichen Stilregistern auf beeindruckende Weise. Ablesbar ist das beispielsweise an der virtuosen Handwerkskunst, mit der das Wort- wie das Motivfeld des Grabens in den Text eingearbeitet wurde.
Uwe Schütte, taz, 14. April

Hendrik Otremba
Der Gräber
Roman
EUR 24,00
März Verlag
ISBN: 9783755000631 📋
Liebe. Unsterblichkeit. Flucht. Weltende: Ein Roman aus der Zukunft über die Gegenwart. Oswalth Kerzenrauch, genannt ›der Gräber‹, stirbt nicht. Und so überlebt er alle, die er je geliebt hat, auch seine Tochter Luzie, die er bis ins hohe Alter begleitet. Die Wirren des dritten Weltkrieges hat er ebenso durchstanden wie die endgültige Zerstörung der Flora und Fauna. Als die letzten Erdenbewohner den unwirtlichen Planeten in Richtung Nektar II verlassen, bleibt er mit einer kleinen Gruppe Verbündeter, die ihre Ruhe vor einer Gesellschaft, die sie nie wollte, nun in wahnwitziger …
